Content Management, das ist nicht Befüllung.

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Content Management, das ist nicht Befüllung.

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Relevanz ist das Stichwort, wenn es um Content geht. Denn es geht darum, Inhalte für die jeweilige Zielgruppe so aufzubereiten, dass sie einen Mehrwert darstellen – sei es einen Informationsmehrwert, die Lösung zu einem Problem oder einer Frage – oder einfach nur einen Unterhaltungsmehrwert. Wer nun glaubt, dass Redakteure mit ihrer Arbeit diesen Mehrwert liefern müssen und Content Manager die Inhalte nur zu befüllen brauchen, irrt gewaltig.

Im Content Management spielen verschiedene Disziplinen und Skills eine Rolle: Natürlich kommt in der Regel, insbesondere bei großen und mehrsprachigen digitalen Plattformen, ein Content-Management-System zum Einsatz. Wir nutzen diverse, z. B. FirstSpirit, Drupal, CoreMedia, SiteCore, Magnolia, auch Open-Source-Systeme wie Typo3 und sagen von uns, dass es kein gängiges System gibt, mit dem wir keine Erfahrung haben. Meistens verfügt ein Kunde über ein Tool oder hat, wie im Fall der Bundesbehörden, einer Vorgabe zu folgen – dem Government Site Builder (GSB). Diese Systeme mit ihren Vorteilen, aber auch Herausforderungen, gilt es als Content Manager zu kennen. Darüber hinaus gehört das Wissen um die Content-Module und ihre Kombinierbarkeit zu Templates zum spezifischen Kundenwissen, das ein Content Manager sich aneignen muss, um Inhalte im wahrsten Sinn des Wortes ansprechend aufzubereiten.

Content Management meint aber noch mehr: Dazu zählt ein Verständnis für SEO und die Übernahme von SEO-Auszeichnungen. Gleiches gilt für das Thema Barrierefreiheit und die zugängliche Aufbereitung der Inhalte für alle. Natürlich müssen auch die Spezifika der einzelnen Plattformen beachtet werden; sinnvolles Linkbuilding gehört dazu, Verteaserungen und Crossverlinkungen. Dafür arbeitet das Content-Management-Team eng mit dem Analytics-Team zusammen: Ergebnisse zu Bounces aus der User Journey werden so direkt mit den richtigen Maßnahmen versehen, A/B-Tests können konzipiert und umgesetzt werden. Neben der Aktualisierung von Inhalten verantwortet das Content Management das Gesamterscheinungsbild mit, die CI jedes Kunden: Sind Strukturen eingehalten, werden CTAs in gleicher Weise benannt, Listen identisch gekennzeichnet? 

Im redaktionellen Tagesgeschäft für Kunden wie das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesarbeitsministerium, Dräger, Sanofi und viele weitere stellen die Inhalte-Redaktion und das Content Management zwei Seiten einer Medaille dar. Nur das ideale Zusammenspiel aus Inhalt und dessen Aufbereitung führt zu einer positiven User Experience. Wer Inhalte nur befüllt, wird selbst gesteckte KPI nicht erreichen und seine Rezipienten verlieren.

 

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